|
CSI-Das große Crossover Ein Crossover: Miami, Las Vegas und New York treffen zusammen

|
|
|
| Autor |
Nachricht |
happyfeet
Administrator

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 124
Wohnort: Essen
|
Verfasst am:
10.12.2006, 23:58 |
  |
kennen wohl schon viele, aber egaloder?
Time is Running out
Autor: Ich, jiny
Titel: Time is running out
Serie: CSI New York
Charaktere :Alle Charakter aus Csi New York und erfundene von mir
Genre: Spannung
Rating: PG-13
Warnungen: im Moment noch keine
Desclaimer: Die Figuren gehören CBS und Jerry Bruckheimer
Summary: Lindsay wir entführt und für das Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um sie lebendig wieder zu bekommen.
Intro
Lindsay Monroe öffnete langsam ihre Augen. Ihr tat der Hinterkopf weh, und sie wusste nicht wo sie war. Sie lag auf den Boden. Sie richtete sich auch und blickte um sich. Wo zum Teufel war sie hier gelandet. Sie konnte sich nur noch daran erinnern einen Schlag an den Hinterkopf bekommen zu haben und dann war sie hier aufgewacht. Lindsay betrachtete ihre Umgebung. Um sich sah sie Glaswände. Sie war gefangen in einem gläsernen Würfel der nicht besonders groß war. Über sich erblickte sie ein Rohr, das in den Würfel eingeführt wurde. Lindsay stand vom Boden auf und tastete die Wände ab. Sie gingen nahtlos ineinander über. Sie begann schneller zu atmen, denn der Würfel in dem sie sich befand war abgeschlossen, bis auf ein paar Luftlöcher in der Decke. Es war niemand bei ihr und sie hatte nichts bei sich außer den Sachen die sie hatte. Außerhalb des Würfels war ein riesiger schwarzer Raum. In diesem standen Scheinwerfer, die den Würfel beleuchteten und eine Kamera die auf ihn gerichtet war. Lindsay begann gegen die Wände zu treten und zu hämmern, aber die Wände gaben nicht nach. Sie schrie erbärmlich und wollte nichts als raus da, aber sie musste den Ernst der Situation erkennen: sie war entführt worden und niemand konnte sie sehen noch hören.
Kapitel 1
Wo ist Lindsay?
Auf dem Revier lief Don Flack, dick eingepackt in einen Wintermantel, gerade über einen der dunklen Flure als sich sein Weg mit dem von Danny Messer kreuzte. Don Flack rieb sich die Hände. Es war draußen sehr kalt und er hatte an den Händen gefroren. Danny hatte wie immer seinen hellen Lieblingsanzug an. Sein Blick war ein wenig besorgt. „Morgen Flack. Wie war dein Wochenende?“, fragte er. „Morgen Danny. Danke der Nachfrage, ich kann mich nicht beschweren. Wie war deines?“, antwortete Flack und freute sich, seinen Freund zu sehen. Natürlich bemerkte Flack das besorgte Gesicht seines Kollege und Freundes, ging aber erst einmal nicht darauf ein. Gemeinsam liefen die beiden Detectives weiter. „Ich hab Mac das ganze Wochenende dabei geholfen seinen Fall zu lösen. Mit Erfolg!“ „Schön für dich mein Freund. Ich bin hier weil ich zu Mac wollte. Muss danach auch wieder weiter.“ „ Ja ja, wenn die Arbeit wieder ruft. Sag mal, hast du heute morgen Lindsay schon gesehen? Ich warte schon den ganzen Morgen auf sie. Ist noch nicht aufgetaucht. Ich habe sie angerufen auf dem Handy und zuhause, aber sie hebt weder zuhause noch auf dem Handy ab. Ich hab überlegt, dass vielleicht krank ist oder so, aber sie meldet sich überhaupt nicht.“ „Seltsam, das sieht ihr gar nicht ähnlich. Sie ist doch sonst immer so zuverlässig und ruft für jede Kleinigkeit an. Ich hab sie heute auch noch nicht gesehen. Frag doch mal Mac, der weiß vielleicht mehr als wir. Aber jetzt kann ich auch dein besorgtes Gesicht verstehen Danny.“ Danny nickte auf Flacks Antwort hin und die beiden betraten Mac Taylors Büro. „Guten Morgen Mac. Ich hab hier die Zeugenaussagen um die du mich gebeten hast. Ich werde dann jetzt auch weiterarbeiten und im nächsten Fall die Zeugen befragen. Wenn du Hilfe brauchst, ruf mich an okay?“ „Ja Danke Flack, ich werde mich melden“, antwortete Mac und nickte, um zu signalisieren, dass er verstanden hatte. „ Tschüß Danny, wir sehen uns in der Mittagspause. Dann können wir reden.“ Don Flack klopfte aufmunternd auf die Schulter seines Freundes und verschwand wieder. Er ließ sich sofort von Danny anstecken. Auch er hatte ein ungutes Gefühl was Lindsay betraf. Er mochte sie auch sehr gerne. In seinen Augen war sie eine nette und ausgeglichene Kollegin. Nun war er genauso nachdenklich wie sein bester Freund Danny.
„ Was führ dich zu mir Danny?“, wollte Mac wissen. „Guten Morgen Mac. Weißt du etwas von Lindsay? Ich mache mir Sorgen um sie. Ich versuche sie bereits den ganzen Morgen zu erreichen, aber ich bekomme kein Lebenszeichen von ihr. Ich dachte mir, dass du vielleicht mehr weißt!“
Danny guckte Mac erwartungsvoll an. Er hoffte, dass wenigsten Mac etwas wusste. Mac schüttelte mit dem Kopf. „Nein ich habe sie heute noch nicht gesehen und bei Stella und Hawkes ist sie auch nicht, die bearbeiten nämlich gerade einen neuen Fall und haben um Unterstützung gebeten und eigentlich wollte ich ihnen Lindsay geben. Ich kenne es von Lindsay gar nicht, dass sie so unzuverlässig ist und nicht bescheid sagt. Sie ruft doch sonst immer an, wenn etwas nicht in Ordnung ist.“ Mac griff zum Telefon und wählte eine Nummer.
„Guten Morgen Stella. Wie geht es dir? Ich habe eine Frage. Wir vermissen Lindsay, sie ist den ganzen Morgen noch nicht aufgetaucht. Ist sie vielleicht bei dir und Hawkes?… Auch nicht? Okay, danke ich werde weiter versuchen, sie zu erreichen.“ Mac legte wieder auf und wurde nachdenklich. „Lindsay hat mir gestern noch bescheid gesagt, sie wäre aus dem Urlaub zurück und würde heute wieder zur Arbeit kommen“, erklärte Mac Danny. Er schüttelte den Kopf. „Das sieht ihr so überhaupt nicht ähnlich. Ich verstehe das nicht.“ „Das hat Flack auch schon gesagt. Also wo ist sie? Ihr wird doch wohl nicht zugestoßen sein. Ich habe ein paar Nummern von ihren Freunden. Ich könnte es da versuchen, ob sie wissen wo Lindsay steckt.“ Mit fragendem Blick guckte Danny Mac an. Er wollte schnell eine Antwort haben. Wenn es um Lindsay ging war er gerade zu Feuer und Flamme, was an seinen Gefühlen liegen könnte, die er für sie hatte . „Tu das, versuch es bitte. Wenn du da nichts findest dann warten wir erst einmal ab. Wir sollten nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Wenn du damit fertig bist, dann hilf bitte du Stella und Hawkes!“ „Ja mach ich Mac. Okay, ich versuch dann mal mein Glück. Tschüß, bis später Mac!“
Danny verließ den Raum und griff zu seinem Handy. Er rief alle Nummern von den gemeinsamen Freunden an, die er mit Lindsay hatte und auch die Leute die nur sie kannte und von denen er die Nummern hatte. Aber auch mit diesen Telefonaten blieb er erfolglos. Auch wenn Mac ihm gesagt hatte, nicht gleich den Teufel an die Wand zu malen, machte Danny sich so langsam aber sicher Sorgen um seine Kollegin.
Auf dem Weg zum Tatort, an dem er Stella und Hawkes unterstützen sollte dachte er darüber nach, wo sie sein konnte, aber ihm kann nichts rechtes in den Sinn. Er hatte alle Freunde und Bekannten gefragt, ob die eine Idee haben, aber auch die konnten nicht helfen. In den Gedanken versunken betrat er den Tatort. Es war ein altes Gebäude, das nicht mehr bewohnt war. Überall hing Graffiti an den Wänden und es roch stark nach Urin. Es war ein dunkles Gebäude in das kaum Licht von außen gelangte. Die Tapeten waren von den Wänden gerissen und man sah die nackten, kalten Steinwände. Irgendwie lief Danny an diesem Ort ein Schauer über den Rücken. Er war unheimlich, wie leerstehende Gebäude es oft waren. Dieses Gebäude war dazu auch noch sehr klein und beengend. Dieser Ort war ihm nicht geheuer. Er folgte dem Polizisten, der ihn zum direkten Tatort führte. Sie gingen eine morsche Steintreppe hinauf, die gefährlich knarrte, was die Atmosphäre nicht lockerte. Oben kamen sie in einen Raum, in dem er Stella und Hawkes vorfand. „Hallo Stella, hallo Hawkes. Was ist hier passiert?”, fragte Danny den Raum betretend. Der Raum war kalt und dunkel, die Fenster waren mit schwarzem Graffiti überzogen und man musste den Raum mit Scheinwerfern beleuchten. Ein weiteres Mal bestätigte sich Dannys Grauen in diesem Gebäude.
„Vierzigjähriger Anwalt, erschossen mit drei Schüssen, den Namen hat Flack zum Glück schon raus bekommen“, beantwortete Hawkes die Frage.
Danny sah vor sich auf dem Boden einen Mann in Anzug liegen mit drei kleinen Löchern im Rücken. Die Leiche lag auf dem Bauch in ihrer Blutlache mit dem Kopf in Richtung Tür gerichtet, in der er gerade stand. „Er hat versucht zu flüchten denke ich“, murmelte Danny vor sich her. „Wie bitte Danny? Was hast du gesagt? Rede mit uns und nicht mit dir selber!“, sagte Stella. „Wie bitte?“ Danny schrak aus seinen Gedanken hoch. Er war gerade in Gedanken an Lindsay versunken. „Tut mir leid, ich habe gerade nicht zugehört.“ Stella und Hawkes warfen sich fragende Blicke zu. So kannten sie Danny nicht. Dann wiederholte Stella ihre Frage: „ Was hast du gerade gesagt?“ „Ja, entschuldige. Ich sagte gerade, dass das Opfer wohl versucht hat in Richtung Ausgang zu flüchten. Der Haltung nach kann man darauf zurückschleißen. Braucht ihr hier wirklich Hilfe? Ihr schafft das doch alleine oder? Ich will mich nicht drücken, aber das ist ein ganz normaler Fall. Nichts besonderes.“ Ein weiteres Mal warfen Hawkes und Stella sich fragende Blicke zu. Danny war seltsam. „Danny was ist los? Du bist sonst nie so abwesend und unaufmerksam. Ist es wegen Lindsay.“ Hawkes richtete sich auf und guckte Danny auffordernd an. Was war los mit seinem Kollegen? „Tut mir Leid ihr beiden. Ich mache mir einfach viel zu sehr Sorgen um Lindsay. Ihr kennt sie doch auch gut genug. Ich meine, sie sagt immer bescheid, auch wenn sie zu spät kommt oder krank ist und geht eigentlich immer ans Telefon, egal ob zuhause oder auf dem Handy. Gestern hat sie sich auch bei Mac gemeldet und gesagt, dass sie arbeiten kommt. Heute ist sie nicht zu erreichen und unauffindbar. Ist doch total seltsam.“ Danny guckte seine beiden Kollegen verzweifelt an. Er hoffte auf Unterstützung von ihnen. „Eigentlich hast du Recht Danny. Das ist wirklich nicht normal. Du sagst sie hat gestern noch mit Mac gesprochen? Aus dem Urlaub oder aus New York?“ „Danke für deine Unterstützung Stella. Wenigstens du. Sie hat aus New York angerufen.“ „Mhm, vielleicht sollten wir uns tatsächlich Sorgen machen. Was denkst du Hawkes?“ Stella drehte sich um zu Hawkes. „Ich denke das auch. Trotzdem sollten wir jetzt hier erst einmal weiter machen. Das hier ist auch wichtig!“
Hawkes bückte sich und setzte seine Arbeit fort. Stella guckte weiterhin Danny an, der verzweifelt aussah. „ Du kommst gar nicht damit klar, dass Lindsay etwas zugestoßen sein könnte oder?“ „ Nein verdammt noch mal. Ich erreich sie nicht und kein anderer weiß, wo sie ist, also wo ist sie. Wo ist Lindsay?“
|
|
|
       |
 |
pierhias
Newbie

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 51
|
Verfasst am:
11.12.2006, 00:01 |
  |
Ach so, Du bist das
Ich hab Dir zwar im CSI-Forum schon Feedback gegeben, aber das ist schon ne Weile her...
Die Story ist super! Die Charaktere triffst Du in fast jeder Situation super und es ist unglaublich spannend.
Also für alle, die sie noch nicht kennen: UNBEDINGT WEITERLESEN!!!  |
|
|
  |
 |
taotao
Administrator

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 103
Wohnort: Österreich
|
Verfasst am:
11.12.2006, 11:26 |
  |
finde sie auch großartig, weiter so! |
|
|
      |
 |
happyfeet
Administrator

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 124
Wohnort: Essen
|
Verfasst am:
14.12.2006, 09:14 |
  |
Kapitel 2
Erschreckende Neuigkeiten
Danny versuchte sich abzulenken indem er dann doch Stella und Hawkes half. Eigentlich wollte Mac es auch so und er wollte Mac nicht widersprechen, wie er es sonst gerne tut. Er warf einen Blick auf die Uhr. Es war bereits halb zehn morgens und Lindsay hätte bereits seit drei Stunden da sein müssen. „Wurden die Zeugen eigentlich schon befragt?“, wollte Danny wissen. „Ja, Flack ist gerade dabei, sie zu befragen!“, gab Stella zur Antwort, die gerade einen Fingerabdruck von dem Stück Glas nahm, das sie am Tatort gefunden hatte. „Ich suche nach Fußabdrücken!“ Danny begann mit einer Polyesterfolie, die unten schwarz war und oben silberfarben, den Boden in dem Bereich zu verlegen, wo er den Standort des Mörders vermutete. Danny griff, nachdem er mit der Folie fertig war, nach einem kleinen, schwarzen Kasten. Auf der Frontplatte dieses Kastens waren ein Kippschalter, eine gelbe Lampe, ein Voltmeter und zwei elektrische Leitungen montiert. Eines der beiden Kabel führte zu einer Klammer und das andere endete mit einem knapp ein Zentimeter dicken Stift aus Stahl. Die Klemme befestigte Danny an der Folie und der Voltmeter schlug aus. Danny zog sich Handschuhe an und zog die Folie vorsichtig vom boden ab. „Volltreffer“, murmelte er und schnipste mit dem Finger. „Sieht aus wie das Profil von einem Turnschuh. Größe neun oder neun ein halb. Das bedeutet schon mal, dass es keine Frau war oder eine Frau mit riesengroßen Füßen.“ „Wir suchen im Labor in der Datenbank nach einem passenden Profil. Ich hab auch was. Einen Fingerabdruck.“ Stella entnahm den Fingerabdruck und steckte ihn eine. Sie rieb sich kurz die Hände, denn an ihr kroch so langsam die Kälte hoch. Der Winter war dieses Jahr besonders hart. „Man Leute, ich friere und ihr? Ich fühle meine Finger ja kaum noch.“ „Ich würde zumindest nicht behaupten, dass es warm ist hier. Mir werden auch langsam die Pfoten kalt. Aber du bist schon ein bisschen länger hier draußen Stella“, antwortete Danny. „Brrrrrrr“, sagte Stella und suchte nach weiteren Fingerabdrücken. Hawkes untersuchte währenddessen die Leiche. „Der Typ stand auf Opern, vor allem auf „Die Hochzeit des Figaro“! Der hat hier drei Eintrittskarten an drei Tagen hintereinander. Wow, das ist echt ein Freak. Hab noch einen Führerschein und eine ganze Menge Taschentücher. Der Kerl hatte wohl eine saftige Erkältung.“
Danny hatte sich inzwischen eine Taschenlampe geschnappt und leuchtete den Boden ab. Er ging den Raum Meter für Meter ab. Nach ein paar Minuten stoppte er und griff nach der Pinzette, die er sich in die Hosentasche gesteckt hatte. Langsam wurde auch ihm kalt und er fröstelte. „Ich habe hier eine Feder. Sieht aus wie eine Daune. Könnte aus einer gefütterten Winterjacke stammen. Ich nehme sie mit.“ Er hob die Feder auf und steckte sie in eine Plastiktüte.
-Was ist bloß mit Lindsay? Wo ist sie? Ich mache mir solche Sorgen um sie. Ich weiß nicht was ich tun soll-
Es gab nicht eine Minute, in der Danny nicht an Lindsay dachte. Er war gerade zu krank vor Sorge und hoffte darauf, dass die Zeit zur Mittagspause schnell vorbei ging, denn dann konnte er mit Don darüber reden. Don war sein bester Freund und er konnte ihm alles erzählen. Don hörte ihm immer zu und war immer für ihn da. Danny war froh darüber, dass er Don kannte. Die beiden verband eine ganz besondere Freundschaft und Danny war auch immer für Don da. „Okay, ich bin hier fertig. Ich werde jetzt mal das Treppenhaus abgehen, obwohl es mir davor graust. Findet ihr dieses Haus nicht auch unheimlich? Ich finde es totalunheimlich man. Mir läuft hier alle drei Sekunden ein Schauer über den Rücken. Wem gehört dieses Haus überhaupt?“ Danny guckte Stella und Hawkes an. „Flack hat gesagt, dass dieses Haus der Stadt gehört, aber um dieses Haus ist jahrelang nicht vermittelt worden und wurde auch ziemlich vernachlässigt!“, gab Hawkes zur Antwort. „Oh ja, das sieht man!“
Danny begann das Treppenhaus abzulaufen. Da hier keine Scheinwerfer standen, war das Treppenhaus entsprechend dunkel und Danny musste sich erst einmal an die Dunkelheit gewöhnen. „Oh man ist das hier dunkel. Ist ja kaum was zu sehen hier.“ Das Licht der Taschenlampe reichte kaum aus um anständig nach Beweisen zu suchen. Im Treppenhaus war es feucht und es roch nach Urin und vermodertem Holz. Hochkonzentriert ging Danny das Treppenhaus ab, für Meter. Wachsam guckte Danny jeden Zentimeter Holz und Beton an. Er war so sehr konzentriert, dass er zusammenzuckte, als sein Handy klingelte. Er griff nach seinem Handy und drückte auf Annahme.
„Detective Messer!“, meldete er sich.
„Danny, hier ist Don“, Don klang besorgt.
„Don, du klingst gar nicht gut, sag mir bitte nicht, dass etwas mit Lindsay ist Mach mich bitte nicht unglücklich!“
„Danny. Anweisung von Mac. Ihr drei lasst jetzt ganz schnell Beweise einfach nur Beweise sein und kommt bitte sofort her!“, befahl Don.
„Don, was ist los. Bitte sage es mir?“, schrie Danny ins Telefon.
„Danny, tu bitte was ich sage. Sage Stella und Hawkes bescheid. Der Sheriff schickt ein anderes Team rüber. Und jetzt mach endlich was ich sage uns sag Stella und Hawkes bescheid!“
Aufgelegt!
Danny starrte fassungslos sein Handy an. Was war verdammt noch mal hier los? Er fühlte sich auf einmal hundeelend. Er wurde blass und ging zurück in den Raum in dem sich Stella und Hawkes befanden. „Danny ich glaube dieses Haus schlägt dir wirklich enorm auf den Magen. Du siehst ja aus, also ob du einen Geist gesehen hättest“, scherzte Hawkes. Danny schluckte schwer. „Mir ist gerade gar nicht nach Scherzen zumute. Anweisung von Mac. Wir dollen alles stehen und liegen lassen und sofort aufs Revier kommen.“ „Was gibt es denn so wichtiges, dass wir alles stehen und liegen lassen dürfen? So was macht Mac doch sonst auch nicht. Danny, ist etwas mit Lindsay geschehen?“ Stella sah Danny ernsthaft an. „Ich habe nicht den blassesten Schimmer Stella. Flack hat mir am Telefon nicht mehr gesagt. Bitte kommt jetzt!“ Hawkes und Stella guckten Danny verwirrt an und ließen alles stehen und liegen. „Danny, du bist ja völlig aufgelöst. Bist du sicher, dass du fahren willst?“
Danny steckte ein dicker Kloß im Hals. Er schüttelte mit dem Kopf. „Ich glaube du fährst besser Hawkes. Ich weiß nicht genau, ob ich gerade in der Lage dazu bin.“ Danny öffnete die Beifahrertür und stieg ein, während Hawkes auf dem Fahrersitz platz nahm und Stella den anderen Dienstwagen nahm, in dem sie mit Hawkes gekommen war. Die beiden Wagen fuhren ab. „Danny, ich würde jetzt nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Du weißt doch überhaupt nicht, was geschehen ist. Jetzt reg dich bitte erst mal ab!“, versuchte Hawkes Danny zu beruhigen. Danny sagte überhaupt nichts mehr auf der ganzen Fahrt. Ihn bedrückte ein seltsames Gefühl und er konnte sich nicht erklären weshalb. Es war irgendwie dieses Gefühl von Unwissenheit und Hilflosigkeit. Er konnte nichts tun als zu warten bis sie am Revier angekommen waren und die Fahrt zog sich wie ein Gummiband und wurde immer länger. Als sie am Revier ankamen, wartete Flack vor dem Haupteingang. „Hey Leute. Ihr sollt alle bitte ins Büro von Mac kommen!“, erklärte Flack. „Um Gottes willen Flack, was ist denn bitte passiert?“, entsetzt starrte Stella in das besorgte Gesicht von Don Flack, das sich auf ihre Frage hin noch mehr verdüsterte. „Bitte geh in Macs Büro, da kann ich bzw. da kann er mehr erzählen.“ Stella schob an Flack vorbei und betrat das Gebäude und Hawkes folgte ihr. „Hey Don“, sagte Danny, als er die Sprache wieder gefunden hatte und fuhr fort, „was ist passiert? Es was mit Lindsay, oder? Glaub mir, ich spür das irgendwie. Ich weiß auch nicht genau warum, aber es ist einfach so!“ „Danny, bleib jetzt bitte ganz ruhig und geh mit mir zusammen da rein. Du wirst gleich mehr wissen. Bitte nach dir!“ Flack wies Danny den Weg nach innen ins Gebäude. Jeder Schritt in Richtung Macs Büro wurde schwererund schwerer. Dann konnte keinen klaren Gedanken fassen. Warum machte er sich eigentlich solche Sorgen? Da war Lindsay einen Morgen mal unangemeldet nicht aufgetaucht und er machte sich sofort die größten Sorgen. Er war froh, dass Don direkt hinter ihm lief.
Als er das Büro von Mac betrat, war er mit den Nerven am Ende. „Ich will jetzt wissen was hier los ist!“
„Danny, dass wollen alle“, sagte Mac. Das komplette Team war versammelt, natürlich bis auf Lindsay.
„Ich habe schlechte Neuigkeiten. Die Nervosität seitens Danny wegen Lindsay waren berechtigt. Als Danny und Flack heute morgen mein Büro verlassen habe, da habe ich das hier vorgefunden.“
Mac drückte auf den Enterknopf und drehte den Monitor seines Computers um.
|
|
|
       |
 |
|
|
|
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
| |